Apple hat im Vereinigten Königreich Altersverifikationspflichten für iPhone-Nutzer eingeführt, was laut Berichten und offiziellen Erklärungen Kritik von Datenschutzgruppen und Aktivisten hervorgerufen hat.
Die Änderungen wurden durch ein kürzliches iOS-Update eingeführt und erfordern, dass Nutzer bestätigen, dass sie über 18 Jahre alt sind, um auf bestimmte Dienste oder Funktionen zugreifen zu können. Zu den Verifizierungsmethoden gehören das Scannen eines von der Regierung ausgestellten Ausweises, das Einreichen einer Kreditkarte oder die Nutzung bestehender Kontodaten, die mit Zahlungsinformationen verknüpft sind.
Wenn Nutzer den Verifizierungsprozess nicht abschließen, kann das System automatisch Kinderschutzmaßnahmen aktivieren. Dazu gehören die Sperre des Zugangs zu bestimmten Arten von Online-Inhalten und die Beschränkung von Funktionen, die als ungeeignet für Minderjährige gelten.
Die Aktualisierung ist Teil umfassenderer Bemühungen, die mit dem britischen Online Safety Act verbunden sind, der darauf abzielt, die Exposition von Kindern gegenüber schädlichen Inhalten im Internet zu verringern. Regulierungsbehörden, darunter Ofcom, haben diesen Schritt als Schritt zu stärkeren Schutzmaßnahmen für jüngere Nutzer unterstützt.
Datenschutzorganisationen haben jedoch Bedenken hinsichtlich der für die Überprüfung erforderlichen Daten geäußert. Die Kampagnengruppe Big Brother Watch erklärte, dass das System Millionen von Nutzern zwingen könnte, sensible persönliche Informationen, einschließlich Identitätsdokumente, bereitzustellen, um Teile ihrer Geräte zu nutzen oder auf Online-Dienste zuzugreifen.
Der Direktor der Gruppe sagte, die Anforderung könne den Zugang zu digitalen Diensten einschränken, sofern die Nutzer Identitätsprüfungen nicht einhalten, und bezeichnete den Ansatz als aufdringlich.
Weitere Kritik konzentriert sich auf den Umfang der Maßnahme. Im Gegensatz zu Altersprüfungen auf Website-Ebene arbeitet das System auf Geräteebene und verhängt Beschränkungen auf mehrere Dienste statt auf eine einzige Plattform. Analysten stellen fest, dass dies die Rolle von Betriebssystemen bei der Durchsetzung von Altersverifikationsrichtlinien erweitert.
Einige Nutzer haben zudem Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der potenziellen Risiken bei der Speicherung oder Verarbeitung von Identitätsdaten geäußert. Altersverifikationssysteme wurden allgemein dafür kritisiert, Datenschutz- und Sicherheitsrisiken einzuführen, insbesondere wenn sie sensible personenbezogene Daten betreffen.
Apple hat keine genauen Informationen darüber bereitgestellt, welche Funktionen verifiziert werden müssen, aber erklärt, dass eine Altersbestätigung notwendig ist, um bestimmte Dienste zu nutzen und bestimmte Aktionen auf einem Konto durchzuführen.
Die Einführung gilt für britische Nutzer und spiegelt den zunehmenden regulatorischen Druck auf Technologieunternehmen wider, stärkere Maßnahmen zur Alterssicherung umzusetzen.
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