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China meldet einen Anstieg von 158 % bei Cyberkriminalitätsfällen im Zusammenhang mit KI

Die chinesischen Gerichte haben einen deutlichen Anstieg von Cyberkriminalitätsfällen gemeldet, wobei Beamte warnen, dass künstliche Intelligenz zunehmend bei Online-Delikten eingesetzt wird. Die Zahlen wurden in jährlichen Arbeitsberichten veröffentlicht, die während der parlamentarischen Sitzungen des Landes, bekannt als die Zwei Sitzungen, vorgestellt wurden. Laut dem Obersten Volksgerichtshof haben Gerichte in ganz China in den vergangenen fünf Jahren 9.326 Fälle abgeschlossen, die Straftaten betreffen, die die Cybersicherheit gefährdet haben. Die Zahl stellt einen Anstieg von 158,5 % im Vergleich zum vorherigen Fünfjahreszeitraum dar.

 

 

Beamte sagten, der Anstieg spiegele Veränderungen in der Durchführung von Cyberkriminalität wider, da digitale Technologien, darunter künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme, zunehmend eingesetzt werden. Der Bericht besagte, dass Gerichte Fälle von Betrugsmaschen, Doxxing und anderen internetbezogenen Straftaten im Zusammenhang mit Online-Plattformen und aufkommenden Technologien gesehen haben.

Die Behörden stellten fest, dass einige der Fälle den Einsatz künstlicher Intelligenz bei kriminellen Aktivitäten betrafen. Laut dem Gerichtsbericht wurden diese Technologien eingesetzt, um Betrugsschemata zu unterstützen, irreführende Online-Inhalte zu erzeugen und gezielte Belästigung oder Offenlegung persönlicher Daten durchzuführen.

Die Daten wurden als Teil des Jahresberichts des Obersten Volksgerichtshofs an die Gesetzgeber vorgelegt, der rechtliche Entwicklungen und Durchsetzungsmaßnahmen im Justizsystem des Landes skizziert. Der Bericht fasste Cyberkriminalitätsfälle zusammen, die landesweit von Gerichten in den fünf Jahren bearbeitet wurden.

Beamte sagten, der Anstieg der Fälle stehe mit Chinas breiterer Einführung digitaler Technologien in Sektoren wie künstlicher Intelligenz, smarten Fahrzeugen und anderen automatisierten Systemen im Zusammenhang. Die Ausweitung dieser Technologien hat laut dem Bericht neue rechtliche Herausforderungen im Zusammenhang mit Cybersicherheit und Online-Kriminalität mit sich gebracht.

Der Gerichtsbericht identifizierte mehrere Kategorien von Straftaten, die in jüngsten Fällen aufgetreten sind. Dazu gehören Telekommunikationsbetrug, die Verbreitung von Online-Gerüchten, Cybermobbing und die unbefugte Weitergabe persönlicher Informationen.

Die Behörden sagten, dass Gerichte im ganzen Land in den letzten Jahren Tausende solcher Fälle bearbeitet haben, da Online-Dienste und digitale Plattformen weiterhin wachsen. Die Justiz erklärte, sie beobachte die sich entwickelnde Natur von Cyberdelikten, da neue Technologien in kriminelle Aktivitäten integriert werden.

Die Zahlen des Obersten Volksgerichtshofs geben eine Zusammenfassung der Fälle, die landesweit von Gerichten in den letzten fünf Jahren entschieden wurden. Der Bericht lieferte keine detaillierten Aufschlüsselungen, wie viele Fälle direkt künstliche Intelligenz betrafen, aber die Beamten stellten fest, dass die Technologie zunehmend in Online-Kriminalitätsermittlungen präsent ist.

Der Jahresbericht wurde den Gesetzgebern im Rahmen der Two Sessions-Sitzungen vorgelegt, bei denen Regierungsinstitutionen Updates zu Politik, Durchsetzung und gerichtlicher Tätigkeit liefern. Der Oberste Volksgerichtshof erklärte, die Daten spiegeln die zunehmende Komplexität cyberbezogener Straftaten wider, da neue Technologien in der digitalen Wirtschaft eingeführt werden