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Das irische Außenministerium ruft Pässe wegen Softwarefehler zurück

Das irische Außenministerium hat etwa 13.000 Reisepässe zurückgerufen, nachdem ein Software-Update-Fehler dazu führte, dass falsche persönliche Daten auf neu ausgestellten Dokumenten abgedruckt wurden. Das Ministerium erklärte, das Problem sei bei routinemäßigen Qualitätskontrollen festgestellt worden und betreffe Reisepässe, die über mehrere Wochen Ende 2025 und Anfang 2026 ausgestellt wurden.

 

 

Das Problem entstand, nachdem ein Softwareupdate im Passport-Produktionsprozess einen Fehler einführte, der bestimmte Datenfelder veränderte. Infolgedessen wurden persönliche Angaben wie Geburtsort und Geburtsdatum auf einigen Reisepässen falsch gedruckt. Das Ministerium gab aus Sicherheitsgründen nicht genau bekannt, welche Datenfelder betroffen seien, erklärte jedoch, dass die Fehler für Reisende Schwierigkeiten verursachen könnten, wenn sie nicht behoben würden.

Beamte erklärten, der Rückruf betrifft sowohl Erwachsenen- als auch Kinderpässe, die während der Nutzungszeit der fehlerhaften Software ausgestellt wurden. Das Ministerium hat die Inhaber der betroffenen Pässe kontaktiert und sie gebeten, die Dokumente zurückzugeben, damit korrigierte Versionen ausgestellt werden können. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Softwarefehler die Sicherheitsfunktionen der Pässe kompromittiert hat oder dass personenbezogene Daten betrügerisch abgerufen wurden.

Der Rückrufprozess begann, nachdem das Passpersonal bei internen Kontrollen Abweichungen zwischen digitalen Unterlagen und gedruckten Pässen festgestellt hatte. Die Abteilung hat die Nutzung der aktualisierten Software ausgesetzt und vorübergehend zur vorherigen Version zurückgekehrt, während sie an einem korrigierten Update arbeitet. Sie erklärte, die Situation unterstreiche die Notwendigkeit gründlicher Tests von Softwareänderungen in kritischen Regierungssystemen.

Betroffenen Passinhabern wurde geraten, nicht mit ihren aktuellen Dokumenten zu reisen und den Anweisungen des Außenministeriums zur Rückgabe der Pässe zur Neuausstellung zu folgen. Das Ministerium hat angekündigt, die Ausgabe von Ersatz zu priorisieren, um Störungen für Reisende mit bevorstehenden Plänen zu minimieren.

Der Rückruf hat Oppositionspolitiker zur Kritik geführt, die sagten, der Fehler unterstreiche die Bedeutung einer robusten Aufsicht über digitale Systeme in den Regierungsdiensten. Das Außenministerium erklärte, es arbeite mit den zuständigen Behörden zusammen, um Prozesse zu überprüfen und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Sie hat sich verpflichtet, die Qualitätssicherungsschritte zu verbessern, bevor Software-Updates in der Passport-Produktion bereitgestellt werden.

Beamte erklärten, dass der Rückruf voraussichtlich in den kommenden Wochen fortgesetzt wird, da weitere betroffene Passinhaber kontaktiert werden. Das Ministerium gab kein genaues Datum an, wann alle korrigierten Pässe neu ausgestellt werden, erklärte aber, dass es daran arbeite, den Prozess so schnell wie möglich abzuschließen.