Die britische Regierung bereitet laut Verbrauchern neue Gesetzgebung vor, die darauf abzielt, Abonnementdienste leichter zu kündigen und für Verbraucher transparenter zu machen. announcements from the Department for Business and Trade
Die vorgeschlagenen Regeln sind Teil von Änderungen im Zusammenhang mit dem Digital Markets, Competition and Consumers Act 2024, der Maßnahmen zur Bekämpfung sogenannter Abo-Fallen einführt, bei denen Nutzer nach Test- oder Verlängerungsverfahren ohne klare Vorankündigung automatisch in kostenpflichtige Dienste eingeschrieben werden.
Die Regierung erklärte, dass die aktualisierten Regeln voraussichtlich im Frühjahr 2027 in Kraft treten und Verbraucher vor “unerwünschten und irreführenden Abonnements” schützen sollen.
Im Rahmen des geplanten Rahmens müssen Unternehmen klare und einfache Informationen bereitstellen, bevor ein Nutzer ein Abonnement abschließt. Dazu gehören Details zu Preisen, Verlängerungsbedingungen und wie man den Service kündigt.
Unternehmen müssen außerdem Erinnerungen senden, bevor die kostenlosen Testphasen enden und bevor die Abonnementverträge automatisch verlängert werden. Diese Benachrichtigungen sollen Fälle reduzieren, in denen Nutzer gebühren zahlen, ohne zu merken, dass ein bezahlter Zeitraum begonnen hat.
Die Regeln führen außerdem eine Anforderung für einfache Stornierungsprozesse ein. Wenn ein Abonnement online aufgenommen wird, müssen Unternehmen es den Nutzern erlauben, es online zu kündigen, ohne zusätzliche Schritte wie Telefonate oder erweiterte Verfahren zu benötigen.
Eine 14-tägige Widerrufsfrist gilt nach dem Ende einer kostenlosen oder vergünstigten Testphase sowie nach der Verlängerung von Verträgen mit Laufzeit von 12 Monaten oder länger. Während dieses Zeitraums können Nutzer stornieren und je nach Nutzung eine vollständige oder teilweise Rückerstattung erhalten.
Regierungsdaten, die in der Ankündigung zitiert werden, zeigen, dass Millionen von Verbrauchern jedes Jahr von automatischen Verlängerungen und Testumstellungen betroffen sind. Berichten zufolge sind mehr als 3,5 Millionen Nutzer von kostenlosen Testversionen zu kostenpflichtigen Abonnements gewechselt, ohne es klar zu wissen, während über 1,3 Millionen unerwartete Verlängerungen erleben.
Beamte erklärten, dass die Änderungen darauf abzielen, die Art und Weise zu standardisieren, wie Abonnementverträge präsentiert und verwaltet werden, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass Stornierungsrechte und Rückerstattungsmechanismen dienstübergreifend einheitlich sind.
Die Maßnahmen sollen auf eine Vielzahl von abonnementbasierten Diensten angewendet werden, darunter digitale Plattformen und wiederkehrende Serviceverträge, mit einigen Ausnahmen für bestimmte Kategorien wie bestimmte wohltätige Mitgliedschaften.
Die Gesetzgebung unterliegt weiterhin Umsetzungsfristen und weiteren Leitlinien für Unternehmen, bevor sie vollständig durchsetzbar wird.