Die spanische Nationalpolizei hat ein internationales Netzwerk für Cyberkriminalität und Geldwäsche aufgelöst, das beschuldigt wird, mehr als 140 Millionen Euro (160 Millionen US-Dollar) durch Investitionsbetrug und Geschäfts-E-Mail-Kompromittierung (BEC)-Betrügereien gestohlen zu haben. Vier Verdächtige wurden während koordinierter Operationen in Spanien, Portugal und Panama festgenommen.
According to investigators Die kriminelle Organisation zielte Opfer in mehreren europäischen Ländern mit gefälschten Investitionsplattformen, CEO-Betrug, gefälschten Rechnungsschemata und Man-in-the-Middle-Angriffen an. Die Gruppe soll die Erlöse über ein komplexes internationales Finanznetzwerk gewaschen haben, das darauf abzielte, die Herkunft der gestohlenen Gelder zu verschleiern.
Die Operation umfasste Überfälle in Barcelona, Girona, Tarragona, Porto und Panama. Zwei Verdächtige wurden in Portugal festgenommen, einer in Spanien und ein weiterer in Panama. Die Polizei teilte mit, dass zwei der Verdächtigen kürzlich außerhalb Spaniens umgezogen seien, die Betrugsoperation aber weiterhin aus dem Ausland koordiniert hätten.
Während der Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler 15 Computer, mehr als 170 Smartphones und andere elektronische Geräte, von denen angenommen wird, dass sie für die Durchführung von Tausenden betrügerischer Finanztransaktionen verwendet wurden. Die Behörden froren außerdem etwa 3 Millionen Euro (3,4 Millionen US-Dollar) Straferlöse ein, die ihrer Meinung nach den Opfern im weiteren Verfahren zurückgegeben werden könnten.
Die Polizei behauptet, die Organisation habe ausgeklügelte Social-Engineering-Techniken eingesetzt, um Unternehmen dazu zu bringen, Geld auf von der Gruppe kontrollierte Konten zu überweisen. Bei geschäftlichen E-Mail-Kompromittierungsangriffen geben sich Cyberkriminelle typischerweise als Führungskräfte, Lieferanten oder vertrauenswürdige Geschäftspartner aus, um Mitarbeiter davon zu überzeugen, legitime Zahlungen auf betrügerische Bankkonten umzuleiten.
Die Untersuchung wurde von Europol und den Strafverfolgungsbehörden in Portugal und Panama unterstützt. Die spanische Polizei erklärte, internationale Zusammenarbeit sei unerlässlich, da die Organisation in mehreren Rechtsordnungen operierte und ausländische Bankkonten, Briefkastenfirmen und Geldmuliere nutzte, um illegale Gelder zu bewegen und finanzielle Ermittlungen zu erschweren.
Die Behörden haben die Identitäten der Verdächtigen nicht bekannt gegeben oder bestätigt, ob weitere Festnahmen erwartet werden. Die Ermittlungen laufen weiter, während die Ermittler die beschlagnahmten elektronischen Geräte und Finanzunterlagen analysieren, um weitere Mitglieder des Netzwerks zu identifizieren und das vollständige Ausmaß der angeblichen Betrugsoperation zu ermitteln.