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Entfernen Sie den ” Child Pornography Found “Betrug”

Der ” Child Pornography Found Pop-up-Betrug” ist ein betrügerischer Browser-Alarm, der dem Besucher vorwirft, Kinderpornografie auf seinem Computer zu haben. Dieser Vorwurf basiert nicht auf einem echten Scan, Beweis oder Nachweis. Es ist eine Angstmacherei, die von Betrügern oft angewandt wird, weil sie sofort Panik auslöst und Menschen dazu bringt, unüberlegt zu reagieren. Die Nachricht soll den Besucher beschämen und einschüchtern, damit er Anweisungen so schnell wie möglich befolgt.

 

 

Dieses Pop-up erscheint in einem Webbrowser und stellt keine legitime Warnung von Microsoft oder einer anderen Behörde dar. Es kann Microsoft-Branding, Sicherheitssprache und offiziell aussehende Formatierung verwenden, um glaubwürdig zu wirken. Die Warnung behauptet häufig, dass illegale Inhalte gefunden wurden, der Computer gesperrt wurde oder dass der Nutzer ernsthafte rechtliche Konsequenzen droht. Es kann auch eine Telefonnummer anzeigen oder den Besucher dazu auffordern, den “Support” zu kontaktieren, um die Situation zu klären.

Das Ziel des Betrugs ist es, Kontakt zu Betrügern zu erzwingen. Sobald die Kommunikation hergestellt ist, versuchen Betrüger, Geld, persönliche Informationen oder einen Fernzugriff auf den Computer zu erhalten. Die Anschuldigung wird benutzt, um das Opfer kooperativ zu halten. Der Betrug kann behaupten, dass sofortige Zahlungen erforderlich sind, um einer Festnahme zu entgehen, dass das Gerät von “Support” entsperrt werden muss oder dass sensible Daten gemeldet werden, sofern keine Maßnahmen ergriffen werden.

Es ist wichtig zu verstehen, warum diese Behauptung falsch ist. Wenn ein Computer tatsächlich Kinderpornografie enthielt, würde dies durch eine strafrechtliche Untersuchung behandelt. Echte Ermittlungen werden von Strafverfolgungsbehörden durchgeführt, nicht durch zufällige Pop-ups, die behaupten, von Microsoft zu stammen. Eine Browserseite kann keine kriminelle Aktivität feststellen, und Microsoft erhebt keine rechtlichen Anschuldigungen über unerwünschte Pop-ups. Eine Webseite kann auch keine illegalen Dateien “erkennen”, wie es der Betrug vermuten lässt, da eine normale Website keinen Zugriff auf persönliche Dateien hat, die auf dem Gerät gespeichert sind.

Der ” Child Pornography Found Pop-up-Betrug” ist so gestaltet, dass er dringend und unvermeidbar wirkt, wobei manchmal Vollbildverhalten oder wiederholte Warnungen verwendet werden, um das Schließen des Browsers zu erschweren. Das ist Teil der Manipulation. Das Pop-up ist kein Beweis für ein Verbrechen, kein Beweis für eine Geräteinfektion und kein Beweis dafür, dass Microsoft etwas entdeckt hat. Es handelt sich um eine erfundene Botschaft, die dazu dient, Besucher zu erschrecken, damit sie Betrügern die Kontrolle übergeben.

Warum Nutzer auf diese Betrugsseite weitergeleitet werden können

Weiterleitungen zum ” Child Pornography Found Pop-up-Betrug” passieren meist durch unsichere Werbung und Weiterleitungsketten. Viele dieser Seiten werden über Werbenetzwerke ausgeliefert, die das Verkehrsvolumen priorisieren und irreführende Inhalte zulassen. Besucher können auf Betrugsseiten weitergeleitet werden, nachdem sie auf aggressive Anzeigen, gefälschte Download-Buttons oder irreführende Spielkontrollen auf Websites geklickt haben, die stark auf Pop-ups und Weiterleitungen angewiesen sind.

Einige Betrugsseiten öffnen sich nach einem einzigen Klick auf eine irreführende Anzeige. Der Klick kann auf ein Seitenelement erfolgen, das normal aussieht, wie zum Beispiel eine Videoplayer-Steuerung, ein Download-Link oder eine Navigationstaste. Anstatt die erwartete Aktion auszuführen, wird der Browser auf eine Seite weitergeleitet, auf der die Betrugswarnung angezeigt wird. In anderen Fällen wird die Weiterleitung automatisch durch Skripte ausgelöst, die auf der Seite laufen, was bedeutet, dass der Besucher weitergeleitet werden kann, ohne absichtlich auf etwas Sinnvolles zu klicken.

Adware kann auch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, auf Betrugs-Pop-ups umgeleitet zu werden. Wenn Adware vorhanden ist, kann sie zusätzliche Werbung auf Websites einschleusen, gesponserte Tabs öffnen und während des normalen Durchsuchens auf Betrugsseiten Weiterleitungen erzwingen. Dadurch kann der Betrug wiederholt auf verschiedenen Websites, einschließlich legitimer Websites, auftauchen, da die Weiterleitungen durch unerwünschte Software im Browser ausgelöst werden.

Unerwünschte Browsererweiterungen können ein ähnliches Verhalten verursachen. Erweiterungen mit Werbefunktion können ändern, wie Seiten geladen werden, zusätzliche Anzeigen einfügen oder den Traffic über gesponserte Ziele leiten. Wenn eine Erweiterung verantwortlich ist, können Weiterleitungen auch nach dem Verlassen der ursprünglichen Seite, auf der der Betrug erstmals aufgetreten ist, weitergeführt werden.

Kompromittierte Webseiten sind eine weitere mögliche Quelle. Eine legitime Seite kann Drittanbieter-Werbung oder eingebettete Inhalte laden, die verändert wurden, was zu Weiterleitungen zu Betrugsseiten führt. In solchen Fällen hostet die Website selbst möglicherweise nicht absichtlich den Betrug, aber die geladenen Inhalte können die Weiterleitung auslösen.

Der “Pop-up-Betrug” wird über diese Browsing-Pfade geliefert, weil er vom Schockwert Child Pornography Found abhängt. Der Vorwurf wird genutzt, um die übliche Vorsicht zu übergehen und den sofortigen Kontakt mit Betrügern zu fördern. Die Nachricht ist mit keinem echten Sicherheitssystem oder Strafverfolgungsverfahren verbunden. Es handelt sich um eine browserbasierte Einschüchterungstaktik, die auf unsichere Werberouten und irreführende Umleitungen setzt.