Strafverfolgungsbehörden in ganz Europa haben neun kriminelle Gruppen, die an groß angelegten illegalen Streaming-Aktivitäten beteiligt sind, zerschlagen und Netzwerke gestört, die Millionen von Nutzern weltweit unbefugten Zugang zu Fernsehsendern, Sportveranstaltungen, Filmen und Abonnement-Inhalten gewährten. Die koordinierte Operation wurde mit Unterstützung von Europol, Eurojust und Behörden mehrerer Länder durchgeführt.
According to investigators betrieben die kriminellen Gruppen umfangreiche IPTV- und Streaming-Infrastrukturen, die urheberrechtlich geschützte Inhalte ohne Genehmigung verteilten. Die Behörden erklärten, die Netzwerke erzielten erhebliche illegale Gewinne durch Abonnementgebühren, während sie legitime Sender und Inhaltsanbieter umgingen.
Die Operation richtete sich gegen Organisationen, die sich mit der Verbreitung von Raubkopiensendern, Live-Sportübertragungen, Filmen und On-Demand-Inhalten beschäftigten. Ermittler verfolgten die Gruppen anhand beschlagnahmter Daten, Netzwerkinfrastruktur, Finanztransaktionen und Kryptowährungsaktivitäten, die mit früheren Anti-Piraterie-Untersuchungen in Verbindung stehen.
Die Behörden identifizierten 31 mutmaßliche Mitglieder, die mit den kriminellen Organisationen in Verbindung stehen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtigen an unautorisierter Verbreitung von Inhalten, computerbezogenem Betrug, illegalem Zugriff auf Informationssysteme und Geldwäsche beteiligt waren. Beamte erklärten, dass ein Teil der Erlöse angeblich über Kryptowährungsinvestitionen und Briefkastenfirmen geschleust wurde, um die Herkunft der Gelder zu verbergen.
Die koordinierte Durchsetzungsmaßnahme erfolgte in neun Ländern und führte zur Abschaltung mehrerer Streaming-Plattformen und der unterstützenden Infrastruktur. In Italien beschlagnahmten die Behörden drei große illegale IPTV-Dienste, während Ermittler in Rumänien einen großen Inhaltsvertriebsanbieter auflösten, der Streams über Server im Land bereitstellte.
Beamte sagten, die kriminellen Netzwerke bedienten Nutzer weltweit und agierten in einem Ausmaß, das mit legitimen Streaming-Diensten konkurrierte. Frühere Untersuchungen im Zusammenhang mit der Operation ergaben Hinweise darauf, dass einige der Gruppen international expandiert hatten und Abonnementpakete anboten, die Zugang zu Tausenden von Fernsehsendern und Premium-Inhaltsbibliotheken ermöglichten.
Europol und Eurojust unterstützten die Untersuchung, indem sie den Informationsaustausch zwischen den teilnehmenden Ländern koordinierten, operative Treffen organisierten und analytische Unterstützung leisteten. Die Behörden erklärten, die internationale Zusammenarbeit sei entscheidend, da die Streaming-Infrastruktur, Finanzströme und mutmaßliche Betreiber über mehrere Jurisdiktionen verteilt seien.