Manage My Health, ein weit verbreitetes Online-Patientenportal, das es Menschen ermöglicht, auf medizinische Unterlagen zuzugreifen und mit Hausarztpraxen zu kommunizieren, hat begonnen, Gesundheitsdienstleister nach einer Cybersicherheitsverletzung zu benachrichtigen, die Patientendokumente offengelegt hat. Das Unternehmen teilte mit, dass es die betroffenen Praxen kontaktiert, damit sie bei der Patientenkommunikation und gegebenenfalls Nachverfolgung helfen können.
Der Datenverstoß wurde Ende Dezember 2025 identifiziert und betraf unbefugten Zugriff auf die Dokumentenverwaltungsfunktion der Plattform, bekannt als My Health Documents. Manage My Health erklärte, der Vorfall habe das Kernsystem für das Patientenmanagement nicht kompromittiert, aber den Zugriff auf von Praxisen hochgeladene Dateien ermöglicht, einschließlich klinischer Korrespondenz wie Überweisungen und Entlassungszusammenfassungen. Der Dienst ist weiterhin in Betrieb.
Manage My Health gab an, dass etwa 125.000 Nutzer von rund 1,8 Millionen registrierten Patienten landesweit betroffen sein könnten. Das Unternehmen erklärte, dass die Schwachstelle eingedämmt wurde und seit Einführung der Sicherheitsmaßnahmen keine weiteren unautorisierten Aktivitäten festgestellt wurden.
Das Unternehmen hat externe Cybersicherheitsspezialisten beauftragt, den Vorfall zu untersuchen und das Ausmaß der Exposition zu bewerten. Sie hat außerdem das Büro des Datenschutzbeauftragten und andere relevante Behörden gemäß den regulatorischen Anforderungen benachrichtigt. Im Rahmen der Reaktion wurden zusätzliche Überwachungs- und Sicherheitskontrollen eingeführt.
Benachrichtigungen an Hausarztpraxen werden direkt von Manage My Health ausgestellt. Von Praxen wird erwartet, Patienten zu informieren, deren Dokumente möglicherweise zugänglich waren. Das Unternehmen teilte mit, dass es betroffene Patienten auch direkt per E-Mail und Portalnachrichten kontaktiert und plant, die Benachrichtigungen im Januar abzuschließen.
Manage My Health hat eine eigene Support-Seite und eine Hotline für betroffene Nutzer eingerichtet. Patienten wurde geraten, Passwörter zu aktualisieren, die Kontoaktivitäten zu überprüfen und auf mögliche Phishing-Versuche aufmerksam zu bleiben. Praxen wurden auch beraten beim Umgang mit Patientenanfragen.
Health New Zealand, auch bekannt als Te Whatu Ora, erklärte, dass eine bedeutende Anzahl betroffener Nutzer mit Praxen in der Region Northland verbunden ist, wo die Plattform zum Austausch klinischer Dokumente genutzt wird. Die Behörde erklärte, sie arbeite mit Anbietern zusammen, um die Patientenkommunikation und die Kontinuität der Versorgung zu unterstützen.
Der Vorfall hat den Fokus auf Cybersicherheitsrisiken in Gesundheitstechnologiesystemen erneuert. Eine einstweilige Verfügung des High Court wurde erlassen, um weiteren Zugang zu oder die Verbreitung von während der Panne gewonnenen Daten zu verhindern. Regulatorische und technische Untersuchungen laufen weiterhin.
Site Disclaimer
2-remove-virus.com is not sponsored, owned, affiliated, or linked to malware developers or distributors that are referenced in this article. The article does not promote or endorse any type of malware. We aim at providing useful information that will help computer users to detect and eliminate the unwanted malicious programs from their computers. This can be done manually by following the instructions presented in the article or automatically by implementing the suggested anti-malware tools.
The article is only meant to be used for educational purposes. If you follow the instructions given in the article, you agree to be contracted by the disclaimer. We do not guarantee that the artcile will present you with a solution that removes the malign threats completely. Malware changes constantly, which is why, in some cases, it may be difficult to clean the computer fully by using only the manual removal instructions.
