Die österreichische Koalitionsregierung setzt Pläne voran, ein gesetzliches Alterslimit für die Nutzung sozialer Medien einzuführen, das sich an Kinder unter 14 Jahren richtet. Die Maßnahme wurde auf politischer Ebene vereinbart, wobei die Behörden an einem Gesetzentwurf arbeiten, der voraussichtlich bis Juni vorgelegt wird. Der Vorschlag würde ein landesweites Mindestalter festlegen, wobei Details zur Durchsetzung und zum Umfang noch definiert werden.
Vertreter der Regierung erklärten, die geplante Beschränkung solle breit auf Dienstleistungen angewendet werden, die bestimmte Risikokriterien erfüllen, anstatt sich auf bestimmte Unternehmen zu konzentrieren. Beamte wiesen darauf hin, dass Faktoren wie Plattformdesign, Inhaltsexposition und Nutzerinteraktionsmodelle bei der Festlegung der Dienste berücksichtigt werden.
Es wird auch an Mechanismen zur Überprüfung des Nutzeralters gearbeitet. Die Behörden erklärten, sie prüfen technische Ansätze, die das Alter bestätigen und gleichzeitig die Sammlung personenbezogener Daten einschränken könnten. Die Regierung hat noch kein endgültiges System für die praktische Funktionsweise dieser Kontrollen festgelegt.
Beamte verwiesen auf Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie junge Nutzer mit digitalen Plattformen interagieren, einschließlich der Begegnung mit bestimmten Inhaltsarten und Funktionen, die eine längere Interaktion fördern könnten. Diese Überlegungen werden genutzt, um die Struktur des vorgeschlagenen Gesetzes zu informieren.
Der Zeitplan für die Umsetzung ist noch nicht endgültig festgelegt. Einige politische Entscheidungsträger deuteten an, dass die Maßnahme im nächsten Schuljahr in Kraft treten könnte, falls der Gesetzgebungsprozess wie geplant verläuft. Der Vorschlag benötigt die Zustimmung des Parlaments, bevor er verabschiedet werden kann.
Die Initiative ist Teil laufender politischer Diskussionen in Österreich über die Nutzung digitaler Dienste durch Kinder. Die Behörden erklärten, dass zusätzlich zu der Einschränkung zusätzliche Maßnahmen eingeführt werden könnten, darunter Bildungsprogramme zur digitalen Kompetenz.
