Persönliche Informationen, die mit Tausenden von US-Einwanderungsbeamten in Verbindung stehen, wurden nach einer angeblichen internen Offenlegung online veröffentlicht, so in dem Artikel zitierte Berichte. Die Daten beziehen sich auf Mitarbeiter von ICE, CBP und anderen Teilen des Department of Homeland Security.
Die Informationen erschienen auf einer Website namens ICE List, die identifizierende Informationen über das Personal der Einwanderungsbehörde veröffentlicht. Berichten zufolge enthielt die jüngste Veröffentlichung Unterlagen, die mit etwa 4.500 Personen in Verbindung standen, wodurch die Datenbank mit Namen und Profilen auf der Seite erweitert wurde. Das Material enthält Berichten zufolge berufliche Details wie Stellenbezeichnungen und Kontaktinformationen, obwohl der vollständige Umfang der Daten nicht öffentlich bestätigt wurde.
Der Artikel besagte, die Daten seien angeblich von einem Whistleblower bereitgestellt worden. Sie berichtete, dass die Offenlegung auf verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit und Proteste im Zusammenhang mit einer tödlichen Schießerei mit einem Einwanderungsbeamten folgte. Der Betreiber der Seite sagte, die neuen Daten hätten die Anzahl der verfügbaren Profile deutlich erhöht und beschrieb dies als Reaktion auf interne Unzufriedenheit.
Befürworter von Transparenz argumentieren, dass der öffentliche Zugang zu Details über Vollzugsbeamte, die mit umstrittenen Handlungen in Verbindung stehen, eine Form der Rechenschaftspflicht darstellt. Kritiker entgegnen, dass die Veröffentlichung persönlicher Daten ohne Zustimmung zu Belästigung, Vergeltung und gezielten Drohungen gegen Einzelpersonen und deren Familien führen kann, was rechtliche und ethische Fragen zu Datenschutz und Whistleblower-Schutz aufwirft.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung gibt es vom DHS oder verwandten Behörden keine öffentliche Bestätigung über die Echtheit der Behauptungen oder darüber, welche Maßnahmen gegebenenfalls zur Sicherung der Daten oder zur Bekämpfung des angeblichen Lecks ergriffen werden. Die Episode hebt die anhaltenden Spannungen in der nationalen Debatte über Einwanderungsvollzugspraktiken, Transparenz und den Schutz privater Informationen für Personen, die in der Strafverfolgung Beteiligt sind, hervor.
