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Ransomware-Gruppe behauptet, McDonald’s sei in Indien eingetreten

Eine Ransomware-Gruppe namens Everest Group behauptet, sie habe laut einem Beitrag in einem Darknet-Forum das Netzwerk von McDonald’s India gebrochen und eine erhebliche Menge interner Daten gestohlen. Die Angreifer gaben an, etwa 861 GB an Dateien zu extrafiltrieren, die mit den Aktivitäten des Fast-Food-Unternehmens im Land verbunden sind, und drohten, die Informationen zu veröffentlichen, sofern nicht eine Lösegeldforderung erfüllt wird.

 

 

Die Everest Group ist eine mit Russland verbundene Ransomware-Bande, die zuvor mit Angriffen auf europäische Flughäfen und andere große Organisationen in Verbindung gebracht wurde. In ihrer Darknet-Mitteilung vom 20. Januar 2026 gab die Gruppe an, interne Dokumente und persönliche Daten von Kunden und Mitarbeitern in Verbindung mit McDonald’s India erhalten zu haben. Die Angreifer setzten in ihrer Nachricht eine Frist, wann die vollständige Liste der angeblich gestohlenen Dateien öffentlich veröffentlicht werden sollte, falls McDonald’s keine Lösegeldverhandlungen führte.

Beispiele der von der Ransomware-Gruppe veröffentlichten Daten zeigten, was die Angreifer als Kundenkontaktinformationen, Mitarbeiterdaten und interne Finanzberichte beschrieben. Cybersicherheitsanalysten, die die Proben überprüften, stellten fest, dass ein Großteil des Materials älter zu sein schien und aus früheren Jahren stammen könnte. Das Vorhandensein personenbezogener Daten, selbst wenn sie nicht aktuell sind, könnte das Risiko von Betrug oder Social Engineering gegenüber Personen erhöhen, deren Informationen enthalten sind.

McDonald’s India hat den Vorstoß nicht öffentlich bestätigt oder mit Details zum Umfang der Behauptungen reagiert. Bei ähnlichen Angriffen nutzen Ransomware-Gruppen oft die öffentliche Benennung von Opfern als Taktik, um Organisationen unter Druck zu setzen, um Datenlecks zu verhindern. Wenn die Verhandlungen scheitern, könnten solche Gruppen gestohlene Dateien veröffentlichen oder sie auf illegalen Märkten zum Verkauf anbieten.

Ransomware-Vorfälle mit großen Unternehmen sind zu einem wiederkehrenden Bestandteil der globalen Cybersicherheitslandschaft geworden. Kriminelle Gruppen exfiltrieren Daten und verschlüsseln Systeme, indem sie Datendiebstahl mit Verschlüsselung kombinieren, um ihren Einfluss zu stärken. Die Aktivitäten der Everest Group sind Teil dieses umfassenderen Musters, da Angreifer Netzwerklücken ausnutzen, um auf Dateien zuzugreifen und sie zu kopieren, bevor sie Erpressungsforderungen stellen.

Die Offenlegung interner Geschäftsdokumente und personenbezogener Daten kann vielfältige Auswirkungen haben. Neben möglichen Schäden für Einzelpersonen können geleakte Informationen über Abläufe, finanzielle Leistung oder strategische Pläne Wettbewerbern oder böswilligen Akteuren Einblicke bieten, die Unternehmen in der Regel vertraulich behandeln. Organisationen, die von Ransomware betroffen sind, müssen Reaktionen abwägen, die die Eindämmung von Vorfällen, die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden und die Kommunikation mit betroffenen Interessengruppen umfassen.

Nach den neuesten Updates ist unklar, ob McDonald’s India oder die Muttergesellschaft eine öffentliche Offenlegung über den mutmaßlichen Verstoß machen oder ob die Aufsichtsbehörden benachrichtigt wurden. Ähnliche Ransomware-Ereignisse mit großen Marken haben Untersuchungen durch Cybersicherheitsbehörden und Datenschutzbehörden ausgelöst, was die komplexen rechtlichen und operativen Probleme widerspiegelt, die durch solche Vorfälle entstehen.